Microsofts Office Communications Server 2007 auch als Service

Durch das Service-Angebot soll die Kommunikationssoftware, die unter anderem Funktionen für Instant Messaging, Audio-, Video- und Webkonferenzen sowie IP-Telefonie integriert, auch für kleinere Unternehmen attraktiver werden.

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Mit dem Office Communications Server 2007, der derzeit einen öffentlichen Beta-Test durchläuft und Mitte Oktober erscheinen soll, will Microsoft sein Angebot an "Software as a Service" ausweiten. Die Kommunikationssoftware vereint diverse Dienste wie Instant Messaging, Konferenzen, mobile Telefonie sowie Voice over IP und richtet sich an Firmen, in denen Mitarbeiter an unterschiedlichen Standorten arbeiten. Durch die Integration in Office 2007 soll sich die Software aus Anwendersicht sehr leicht bedienen lassen. Der Benutzer kann sofort sehen, ob ein Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz etwa für ein Telefongespräch oder für eine Audiokonferenz erreichbar ist, und wenn nicht, auf welchem Weg man mit ihm kommunizieren kann.

Allerdings erfordert der Betrieb des Systems einiges an Infrastruktur und vor allem IT-Spezialisten. Durch den gehosteten Service will Microsoft in Zukunft auch Kleinunternehmen als Kunden gewinnen, die sich eine spezielle IT-Abteilung nicht leisten können. Über den Zeitpunkt der Markteinführung schweigt sich der Softwarekonzern derzeit noch aus. Unklar ist auch, ob er den Dienst dann selbst hosten oder dies Partnerfirmen überlassen wird. Branchenkenner rechnen mit einer Ankündigung anlässlich des Erscheinens der Serversoftware am 16. Oktober auf einer Veranstaltung, an der auch Chef-Architekt Bill Gates teilnehmen soll. ()