Nanobatterien für Netzhautimplantate
Das Augeninstitut der staatlichen US-Gesundheitsforschung lässt Nanobatterien entwickeln, die beispielsweise als implantierte Stromquellen für eine künstliche Netzhaut dienen könnten.
Forscher der Sandia National Laboratories entwickeln Nanobatterien, die beispielsweise als implantierte Stromquellen für eine künstliche Netzhaut dienen könnten. Das Kleinstbatterien-Projekt ist Teil eines fünfjährigen Forschungsprogramms des Augeninstituts der staatlichen US-Gesundheitsforschung (National Institutes of Health, NIH), das mit 6,5 Millionen US-Dollar dotiert ist. An dem Programm nehmen außerdem diverse US- und die britische Oxford-Universität teil -- die Sandia Labs übernehmen Theorie und Berechnung der Komponenten.
Die Forscher des geplanten Designzentrums für biomimetische Nanoleiter arbeiten künftig am Entwurf, der Modellierung, Synthetisierung und Herstellung von Stoffen zur Steuerung des Ionenflusses über Zellmembrangrenzen hinweg. Nanobatterien sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Implantaten wie beispielsweise einer künstlichen Netzhaut, die am ebenfalls beteiligten Doheny-Augeninstitut der Universität von Südkalifornien entwickelt wurde. (mhe)