Bechtle-Gruppe kauft CAD-Geschäft der SPI Systemberatungs GmbH

Mit der Übernahme des Vertriebsbereichs der CAD-Software SolidWorks stärkt Bechtle seine Präsenz in diesem Bereich. 19 Mitarbeiter an drei Standorten arbeiten künftig für die Tochtergesellschaft SolidLine AG.

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Von
  • Robert Höwelkröger

Die SolidLine AG, ein Unternehmen der Bechtle-Gruppe, hat den Vertriebsbereich für die CAD-Software SolidWorks von der SPI Systemberatungs GmbH übernommen. Damit vergrößert Bechtle weiter seinen CAD-Bereich nach den Zukäufen der Solidpro GmbH im August 2010 und der SolidLine AG im April 2011. Über den Kaufpreis vereinbarten beide Parteien Stillschweigen. Im Rahmen des vereinbarten Asset Deals wechseln insgesamt 19 Mitarbeiter von SPI an den Standorten Ahrensburg bei Hamburg, Münster und Greifswald sowie die bestehenden Kundenverträge unter das Dach von SolidLine.

Die CAD-Sparte gehört bei Bechtle zum Geschäftsbereichs Software und Anwendungslösungen. Darin bündelt der Konzern Know-how und Erfahrung im Softwarelösungs- und Lizenzgeschäft und kann nach eigenen Angaben erhebliche Vertriebssynergien im gesamten Unternehmen nutzen. Künftig wollen Bechtle und SPI auch kooperieren. SPI ist seit 1997 zertifizierter Partner von SolidWorks und bleibt im Geschäftsbereich SheetMetal Solutions weiterhin SolidWorks-Entwicklungspartner. Laut Jeanette Rouvel, Geschäftsführerin SPI Systemberatung GmbH, will das Unternehmen durch den Verkauf "eine Konzentration auf das Dienstleistungsangebot in den Geschäftsbereichen SheetMetal Solutions und Business Solutions" erreichen. Für Theodor F. Huber, Vorstand, SolidLine AG, ist vor allem der "Zuwachs der sehr gut ausgebildeten und erfahrenen Mitarbeiter" entscheidend. Durch diese werde nicht nur die Präsenz sondern auch die Positionierung optimiert, wodurch einem weiteren Ausbau der Marktführerschaft im deutschsprachigen Raum bei SolidWorks-Produkte nichts im Wege stehe. (roh)