Arrinera Hussarya: der Flitzer aus Polen

Der polnische Sportwagenbauer Arrinera hat das endgültige Design seines ersten Fahrzeugs veröffentlicht. Der Wagen war bereits als Prototyp vorgestellt worden, wurde aber nochmal stark geändert

vorlesen Druckansicht 4 Kommentare lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Gregor Hebermehl

Warschau (Polen), 6. August 2012 – Der polnische Sportwagenbauer Arrinera hat das endgültige Design seines ersten Fahrzeugs veröffentlicht. Der Wagen war bereits als Prototyp vorgestellt worden, wurde aber nochmals geändert. Außerdem trägt das Modell jetzt einen Namen.

Das Design des Arrinera wurde vom Polen Pavlo Burkatskyy gemacht. Allerdings war der bereits im September 2011 vorgestellte namenlose Prototyp bei Auto-Enthusiasten in die Kritik geraten, weil angeblich zu starke Anleihen am Design von Lamborghini-Modellen genommen wurde. Daraufhin wurde die Karosserie überarbeitet. Außerdem wurde das Kleid des Arrinera von Spezialisten der technischen Universität Warschau aerodynamisch optimiert. Zum glatt verkleideten Unterboden und dem Heckdiffusor gesellen sich jetzt aufstellbare Klappen über den Kotflügeln, die bedarfsgerecht den Abtrieb am Heck verbessern sollen.

Arrinera Hussarya: der Flitzer aus Polen (27 Bilder)

Flach auf der Straße: Der Arrinera Hussarya soll der erste polnische Supersportwagen werden.

Zusammen mit seinem neuen Outfit bekommt das erste Arrinera-Modell jetzt seinen Namen: Hussarya. Das klingt ein wenig nach dem italienischen 710-PS-Boliden Pagani Huayra. Und auch der Pole geizt nicht mit Pferdestärken: Für Vortrieb sorgt der 6,2-Liter-V8 aus der Corvette ZR1. Dieser leistet 647 PS und generiert ein maximales Drehmoment von 819 Nm. Zum amerikanischen Aggregat gesellt sich ein englisches Chassis: Der kleine Hersteller Nobel liefert die tragende Konstruktion. Firmeninhaber Lee Noble persönlich ist an Arrinera beteiligt und außerdem im Aufsichtsrat vertreten.

Der Hussarya soll dank seiner Aluminium-Karbon-Bauweise sehr leicht sein. Vorne bekommt der Sportler 19-Zoll-Räder, hinten rotieren 20-Zöller. Für die Verzögerung sorgen Keramikbremsen. Der Innenraum soll mit Leder, Aluminium und Karbon gepflastert sein. Ab Ende 2012 will Arrinera bereits die ersten Hussarya-Modelle ausliefern. Preise sind noch nicht bekannt. (imp)