Sun schließt Lücke in SSL-Proxy

Ein Client kann mit manipulierten Paketen eine Kernel Panic auf dem Server verursachen, in dessen Folge das gesamte System nicht mehr erreichbar ist.

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Von
  • Daniel Bachfeld

Sun berichtet über eine DoS-Schwachstelle in Solaris 10, die unter Umständen zu Tage tritt, wenn das System als SSL-Proxy zur Beschleunigung des SSL-Verkehrs arbeitet. Ein Client kann mit manipulierten Paketen eine Kernel Panic auf dem Server verursachen, in dessen Folge das gesamte System nicht mehr erreichbar ist. Standardmäßig arbeitet Solaris nicht als SSL-Proxy. Nähere Angaben veröffentlicht der Hersteller nicht, ein Update ist für Sparc und x86 verfügbar. Alternativ lässt sich der SSL-Proxy-Dienst mittels svcadm disable svc:/network/ssl/proxy: abschalten.

Siehe dazu auch: (dab)