Corel stellt neue Version der Graphics Suite vor
"Über 40 neue Funktionen und mehr als 400 Verbesserungen" zählt Corel für die Version X3 der CorelDraw Graphics Suite auf.
Corel hat heute die Version X3 der CorelDraw Graphics Suite vorgestellt. Der Hersteller zählt "über 40 neue Funktionen und mehr als 400 Verbesserungen" auf. Für die Arbeit mit berechneten Grafiken enthält das Paket den Vektorzeichner CorelDraw, zur Bearbeitung von Pixelbildern bringt die Suite das Programm Photo-Paint mit. Die Brücke zwischen beiden Grafikwelten schlägt der integrierte Vektorisierer PowerTrace, der Bitmap-Bilder automatisch nachzeichnet und in Vektorgrafiken verwandelt. Flächen unterschiedlicher Farbe sollen sich in der neuen Version mit ein paar Mausklicks schnell zu gemeinsamen Formen zusammenschließen und in den passenden Farbmodus umwandeln lassen.
Diverse automatische und manuelle Funktionen zur Kontrast- und Tonwertkorrektur hat Corel in einen Dialog gepackt, der sich anwendungsübergreifend aufrufen lässt. Damit sollen sich beispielsweise auch in CorelDraw-Dokumente eingebettete Bitmaps bearbeiten lassen. Um die richtigen Einstellungen zu finden, lassen sich diese in Schnappschüssen einfrieren und einander gegenüberstellen. Das neue Crop-Werkzeug soll nicht nur Bilder, sondern auch Vektorgrafiken beschneiden können.
Dem auf Corel KnockOut basierenden Freistellen-Werkzeug von Photo-Paint hat der Hersteller Pinsel zur Kantenverfeinerung spendiert – der Algorithmus selbst scheint hingegen unverändert geblieben sein. Dafür wurde in CorelDraw die Palette der Textwerkzeuge erweitert; unter anderem kann man jetzt Text mit der Maus an gebogenen Pfaden entlangziehen.
Neben dem Vektorzeichner CorelDraw und der Bildbearbeitung Photo-Paint umfasst die Suite noch den (frei erhältichen) RAW-Konverter RawShooter essentials von Pixmantec und ein Programm für die Aufnahme von Screenshots und Sequenzen von Mausbewegungen.
Die deutsche CorelDraw Graphics Suite X3 soll am 8. Februar zum Preis von rund 600 Euro in den Handel kommen, das Upgrade für 300 Euro. Für die Studenten-, Lehrer- und Schülerversion verlangt Corel rund 100 Euro. Eine englische Testversion steht auf den Webseiten des Herstellers zur Verfügung. Corel hat heute außerdem bereits eine neue Version seines Office-Pakets vorgestellt. (pek)