Premiere will neue Einnahmequellen erschließen
Der Einstieg beim Auktionssender 1-2-3.tv oder der Kauf der Internetplattform Home-of-Hardware sei nur der Anfang gewesen, meint der neue Chef des Pay-TV-Senders.
Der Pay-TV-Sender Premiere will sich künftig nicht mehr allein auf das Bezahlfernsehen verlassen. Er wolle verstärkt zusätzliche Einnahmequellen erschließen, sagte der neue Premiere-Chef Michael Börnicke dem Handelsblatt. "Unser Ziel ist, in den nächsten drei Jahren bis zu 20 Prozent vom Umsatz außerhalb des klassischen Abonnements zu machen." Derzeit liege die Quote nur bei knapp zehn Prozent, heißt es in dem Bericht.
Börnicke versuche, die Abhängigkeit des Senders von den Abonnenten zu verringern und so das Risiko zu streuen. "Der Einstieg beim Auktionssender 1-2-3.tv oder der Kauf der Internetplattform Home-of-Hardware ist nur der Anfang", sagte Börnicke. Derzeit gebe es zwar keine konkreten Pläne für weitere Akquisitionen, doch dies könne sich schnell ändern. (dpa) / (jk)