GeForce-7-Chip für Low-End-Karten
Mit dem Grafikchip "GeForce 7300 GS" erneuert Nvidia seine TurboCache-Technologie für preiswerte Grafikkarten.
Der Grafikchip GeForce 7300 GS ist für 500-MHz-Chip- und 400-MHz-Speichertakt ausgelegt und setzt für die Verarbeitung von Grafikdaten drei Vertex-Shader und vier Pixel-Shader ein. Der Grafikspeicher ist über ein 64 Bit breites Interface angebunden, zusätzlich kann der Chip über seine PCI-Express-Schnittstelle Teile des Arbeitsspeichers nutzen. Bei 128 MByte lokalem Speicher sind maximal 256 MByte nutzbar, bei 256 MByte eigenem Speicher stehen in der Summe 512 MByte zur Verfügung. Letzteres erfordert allerdings einen Rechner mit 1 GByte Hauptspeicher.
Nvidia propagiert den Chip als spieletauglich, was aber aufgrund der begrenzten Speicherbandbreite nur bei älteren Spielen beziehungsweise reduzierten Effekten und Grafikdetails zutreffen dürfte. Weitere Eigenschaften sind transparentes Antialiasing, HDR- (High Dynamic Range-) Rendering und PureVideo-Funktionen für die Wiedergabe von HDTV bis zum Format 1080i.
Point of View und XFX haben bereits Produkte mit dem GeForce 7300 GS angekündigt. XFX nennt für ein Modell mit 256 MByte Speicher und auf 550 MHz heraufgesetztem Chiptakt, das ab nächster Woche erhältlich sein soll, einen Preis von 69 Euro (Manfred Bertuch) / (pmz)