Qwest Communications muss Aktionäre entschädigen
Das US-Bezirksgericht in Denver, Colorado, hat den Telecomkonzern zu einer Zahlung von 400 Millionen US-Dollar verpflichtet, um eine Klage beizulegen, die Aktionäre des Unternehmens angestrengt hatten.
Ein milliardenschwerer Bilanzskandal kommt den US-Telecomkonzern Qwest Communications teuer zu stehen, meldet das Wall Street Journal. Das US-Bezirksgericht in Denver, Colorado, bei dem Aktionäre des Unternehmens eine Klage wegen Bilanzbetrugs angestrengt hatten, genehmigte eine Einigung zwischen Qwest und seinen Aktionären, nach der das Unternehmen 400 Millionen US-Dollar zahlen muss. Die Einigung war im November vergangenen Jahres erzielt worden.
Gegen die beiden ehemaligen Qwest-Manager Joe Nacchio (Chief Executive Officer) und Robert Woodruff (Chief Financial Officer) laufen die Verfahren vorläufig weiter. Naccio muss sich im kommenden Frühjahr noch einer Anklage wegen Insiderhandels in 42 Fällen stellen. Die US-Börsenaufsicht SEC wirft dem Ex-CEO von Qwest vor, in der Zeit zwischen April 1999 und März 2002 die illegalen Geschäfte getätigt zu haben. Dadurch habe Qwest 3 Milliarden US-Dollar Umsatz fälschlich melden können. (map)