Internationale Biometriekonferenz an der Uni Göttingen

Im September treffen sich internationale Forscher und Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden in Deutschland, um über Themen aus dem Bereich der Biometrie zu referieren.

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Von
  • Christiane RĂĽtten

Die Universität Göttingen veranstaltet vom 6. bis 8. September die Biometriekonferenz Biometrical Feature Identification and Analysis. Die behandelten Themen umfassen stochastische Modellierung, Datenverarbeitung, Bilderkennung sowie Identifizierung und Authentisierung in den Bereichen Fingerabdruck-, Iris und Gesichtserkennung. Laut Mitorganisator Stephan Huckemann liegt ein besonderer Schwerpunkt der Konferenz auf der "Verbindung von aktueller Forschung und kommerzieller Anwendung im Bereich Biometrie und Sicherheit".

Referenten sind internationale Forscher aus dem universitären und wirtschaftlichen Umfeld sowie Mitarbeiter staatlicher Sicherheitsbehörden. In knapp 20 Vorträgen befassen sie sich unter anderem mit Forensik, biometrischen Anwendungen in der Kryptografie und Gesichtserkennung per Mobiltelefon. Wer sich noch im August registriert, kann zu günstigeren Tarifen teilnehmen, Göttinger Studierende sogar kostenlos. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 100 Teilnehmern.

Vergleichbare Konferenzen sind in Deutschland kaum zu finden. Laut Huckemann ist sie hierzulande sogar die erster ihrer Art. Beispielsweise die Biometric Consortium Conference – eine der größten auf dem Gebiet – findet jährlich in den USA statt. (cr)