Health Information Trust Alliance will medizinische Informationen sichern

So unterschiedliche Firmen wie Cisco, die Krankenhauskette HCA, die Humana-Versicherung, der Pharmakonzern Johnson & Johnson oder die Unternehmensberater von PricewaterhouseCoopers haben sich zur Health Information Trust Alliance zusammengeschlossen.

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Von
  • Detlef Borchers

In den USA haben neun Firmen die Health Information Trust Alliance gegründet. Die sektorenübergreifende Allianz von Versicherern, Krankenhausträgern und medizinischen Ausrüstern will Standards für die Sicherheit von medizinischen Informationen setzen. Im Gegensatz zu gesetzlichen Vorgaben, die auf die Vertraulichkeit medizinischer Daten abziehen, will Hitrust, so das Kürzel der Allianz, die Sicherheit im Sinne von Datensicherheit definieren. Ziel ist ein Standard, der weitgehend von lästigen Datenaudits entbindet, wenn man ihn befolgt.

So unterschiedliche Firmen wie Cisco Systems, die Krankenhauskette HCA, die Humana-Versicherung, der Pharmakonzern Johnson & Johnson oder die Unternehmensberater von PricewaterhouseCoopers haben sich zu der Allianz zusammengeschlossen. Sie wollen unter anderem ein Health Information Security Framework entwickeln. Vorbild der Allianz sind die Payment Application Best Practices (PABP), die Kreditkartenunternehmen und Banken in der gemeinsam getragenen Payment Card Industry Group (PCI) als ein Satz von Sicherheitsstandards entwickelt haben. Neben der Entwicklung von Sicherheitsstandards will Hitrust Aufklärungsarbeit darüber betreiben, wie sicher medizinische Daten in den Händen der Firmen sind, die der Allianz beitreten. (Detlef Borchers) / (jk)