IBM fordert Importverbot für Asus-Computer
Der IT-Konzern hat sich bei der US-amerikanischen Handelsaufsicht beschwert, weil der taiwanische Computerhersteller angeblich geschützte Techniken unerlaubt verwendet.
Der US-amerikanische Computerkonzern IBM hat sich bei der International Trade Commission (ITC) der USA über das taiwanische Unternehmen Asustek und dessen amerikanische Niederlassung Asus beschwert. Laut Mitteilung wirft IBM dem Kontrahenten unerlaubte Verwendung von drei geschützten Techniken in Computern und Komponenten vor. Der US-Konzern fordert ein Importverbot dieser Asustek-Produkte.
IBM verlangt von Asustek, die Patente 5,008,829, 5,249,741 und 5,371,852 für Netzteile, eine automatische Lüftersteuerung und Computer-Cluster zu lizenzieren oder diese nicht mehr in Notebooks, Barbone-Systemen, Servern, Routern und anderen Geräten zu verwenden. In Medienberichten heißt es, Asustek habe die Techniken früher bereits von IBM lizenziert, das Abkommen sei aber 2004 ausgelaufen. Die Taiwaner hätten die Techniken dennoch weiterverwendet. (anw)