Silicon Saxony: EU soll Förderpolitik überdenken

Das Mikroelektronik-Netzwerk befürchtet, ausländische Unternehmen könnten ihre eigentlich für Sachsen geplanten Ansiedlungen woandershin verlagern.

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Das Mikroelektronik-Netzwerk Silicon Saxony hat an die Europäische Union appelliert, ihre Beihilfen-Politik zu überdenken. Ausländische Unternehmen würden sonst ihre in Sachsen geplanten Ansiedlungen nach Amerika und Asien verlagern, wo sie mehr finanzielle Unterstützung erhielten, sagte heute der Vorstandsvorsitzende des Netzwerkes, Wolfgang Schmid, auf dem Silicon-Saxony-Tag. Kürzlich war bekannt geworden, dass der US-Bundesstaat New York dem Halbleiterhersteller AMD für den Bau eines neuen Werkes eine Milliarde US-Dollar zahlen will. Beim 2. Silicon-Saxony-Tag trafen sich rund 100 Unternehmen der Branche. (anw)