OpenSolaris kommt auf den MacMini
Suns Entwickler arbeiten an einer Portierung von OpenSolaris auf die PowerPC-Architektur. Der aktuelle Stand: Der Kernel bootet auf Apples PowerMac G4 und MacMini, stürzt allerdings beim Initialisieren der Speicherverwaltung ab.
Nachdem rund um das Projekt OpenSolaris PowerPC recht lange Funkstille herrschte, haben die Entwickler von Sun Labs nun ein Update für die Code-Basis veröffentlicht. Anfang des Jahres war ihnen bereits die vollständige Übersetzung des Solaris-Kernels für die PowerPC-Architektur gelungen.
Obwohl das Projektziel, die Open-Source-Variante von Solaris vollständig auf die Power- / PowerPC-Architektur zu portieren, damit wieder etwas näher gerückt ist, bleibt noch viel zu tun. Mit dem jetzt zum Download freigegebenen Update haben die Entwickler eine funktionsfähige Cross-Compile-Umgebung geschaffen, in der sich ein PowerPC-Kernel auf einem x86-Solaris-Hostsystem erstellen lässt, der anschließend auf die Zielplattform übertragen werden kann.
In der aktuellen Version stehen drei Zielsysteme zur Auswahl. Neben der Open Desktop Workstation von Genesi sind dies Apples PowerMac G4 und der PPC-basierte MacMini mit OpenFirmware. Der Kernel bootet, allerdings verabschiedet sich das Zielsystem während der Initialisierung des Virtual Memory Managers (VM) im Moment noch mit einer Kernel Panic. Die Roadmap gibt einen Überblick über den aktuellen Status des Projekts. (akl)