IBM greift dem Mainframe unter die Arme

Einhundert Millionen US-Dollar will der Hersteller investieren, um seine Großrechnerarchitektur zu modernisieren und neue Absatzmärkte zu erschließen.

vorlesen Druckansicht 51 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Die Großrechner der z-Serie zählen unverändert zu den strategisch wichtigen Plattformen für IBM. Um die Systeme für Kunden attraktiver zu machen und in neue Marktsegmente vordringen zu können, investiert der Hersteller nun 100 Millionen US-Dollar in eine grundlegende Renovierung des Mainframe.

Die Verwaltung der Hardware, die Entwicklung neuer Anwendungen für z-Großrechner sowie der Einsatz des Betriebssystems z/OS sollen künftig deutlich einfacher werden, wodurch auch die Kosten für den Einsatz der Plattform sinken. Damit kommt der Hersteller den Anforderungen seiner Kunden entgegen. Denn insbesondere IT-Fachkräfte für das Rechenzentrumsmanagement wie auch die Entwicklung und Pflege von Großrechnerapplikationen sind rar und daher teuer.

Die "Mainframe Simplification Strategy" sieht daher unter anderem eine automatische Konfigurationsprüfung, eine Modernisierung der Benutzerschnittstelle sowie der Großrechner-Entwicklungsumgebung vor. Beim Betriebssystem z/OS will IBM zudem noch stärker auf offene Standards setzen. (map)