Jahr 2000: Rechnungshof befürchtet Millionenschäden

Der Bundesrechnungshof (BRH) wirft der Bundesregierung Versäumnisse bei der Bewältigung des Jahr-2000-Problems vor.

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Von
  • Egbert Meyer

Nach einem Pressebericht wirft der Bundesrechnungshof (BRH) der Bundesregierung Versäumnisse bei der Bewältigung des Jahr-2000-Problems vor. Die Ministerien hätten ihre Datenverarbeitung zu spät und unzureichend umgestellt, um "einen sicheren Betrieb aller Systeme zu gewährleisten", heißt es nach Angaben des Nachrichtenmagazins Focus in einem internen BRH-Bericht an den Haushaltsausschuß des Bundestages. Allein die Software-Umstellung werde beim Bund zusätzliche Kosten "im hohen dreistelligen Millionenbereich" verursachen. Durch "heute nicht mehr auszuschließenden Schäden" seien für "Nachbesserungen, Ausfallkosten, Regreßforderungen und Rechtsstreitigkeiten noch weit höhere Aufwendungen zu befürchten", heißt es weiter. (em)