SES ASTRA: Zuversicht für Übernahme von TV-Sendezentrum

Eutelsat erhebt den Vorwurf, das von SES ASTRA übernommene TV-Sendezentrum APS sei nicht offen für alle Anbieter; das Oberlandesgericht Düsseldorf muss nun über die Rechtmäßigkeit der Genehmigung durch das Bundeskartellamts entscheiden.

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In dem Gerichtsverfahren um die Übernahme des TV-Sendezentrums Astra Platform Services (APS) bleibt der Satellitenbetreiber SES ASTRA zuversichtlich, dass die Genehmigung des Bundeskartellamts für die Transaktion bestätigt wird. Der Satellitenbetreiber Eutelsat hatte Klage gegen die vom Bundeskartellamt erteilte Genehmigung eingereicht. Die mündliche Verhandlung fand am heutigen Mittwoch vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf statt. Eine Entscheidung in der Sache wird in wenigen Wochen erwartet.

Eutelsat erhebt den Vorwurf, die Plattform sei nicht offen. Diese Behauptung ist laut Ferdinand Kayser, Präsident und CEO von SES ASTRA, haltlos. "APS bietet Pay-TV-Veranstaltern in Deutschland eine offene Plattform mit Zugang zu den Receivern von Premiere-Satellitenkunden", betonte Kayser. SES ASTRA hatte APS im Juli 2004 von dem Pay-TV-Sender Premiere übernommen. Das Bundeskartellamt hatte die Übernahme im Dezember 2004 genehmigt. APS bietet Sendern Dienstleistungen beim Sendebetrieb, bei der Kodierung von Sendesignalen sowie weitere Services zur digitalen Ausstrahlung an. (nij)