IFA

Navi mit Beschleunigungssensor

TomTom hat auf der IFA zwei Navigationsgeräte vorgestellt, von denen eines mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet ist.

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Von
  • Daniel LĂĽders

TomTom (Halle 8.1, Stand 112) hat auf der IFA zwei Navigationsgeräte vorgestellt, von denen eines mit einem Beschleunigungssensor ausgestattet ist. Das Gyroskop im Premium-Navi TomTom Go 920 T soll bei GPS-Signalverlust einspringen und so auch sicher durch Tunnel und Parkhäuser navigieren. Bei portablen Navigationsgeräten zum Einsatz im Auto ein Novum, kommt diese Technik in Systemen zum Einbau ins Auto schon seit Langem zum Einsatz. Eine Verbindung zur Bordelektronik, beispielsweise zur Abfrage der Radumdrehung, besitzt das neue Premium-Navi allerdings nicht. Immerhin kann man es aber an das Autoradio anschließen, um Navi-Ansagen auch über das Boxensystem ausgeben zu lassen.

Das TomTom Go 920 T besitzt einen 4,3-Zoll-Touchscreen und soll mit Bluetooth-Fernbedienung sowie TMCpro-Empfänger ausgeliefert werden. Das Kartenmaterial deckt 41 Staaten in Nordamerika respektie West- und Osteuropa ab.

Außer per Finger kann der TomTom-Navigator auch durch Sprachbefehle gesteuert werden. Der Hersteller integriert zudem eine Funktion, mit dem Nutzer ihr Kartenmaterial selbst korrigieren und diese Änderungen über das TomTom-Map-Share-Portal auch anderen TomTom-Navi-Besitzern zur Verfügung stellen können. Dadurch soll künftig die Aktualität des Kartenmaterials verbessert werden; TomTom verifiziert die Daten von Zeit zu Zeit. Der Nutzer hat die Wahl, bei jeder PC-Verbindung nur verifizierte Daten oder alle Korrekturen in sein Kartenmaterial aufzunehmen. Die Funktion steht allerdings bislang nur den neu vorgestellten Navis zur Verfügung.

TomTom implementiert so genannte Help-Services in die neuen Geräte. Mit einem Tipp auf einen Help-Button gibt das Gerät Informationen über die nächste Polizeidienststelle oder über Notrufnummern; es kann auch zum nächstgelegenen Krankenhaus navigieren. Der TomTom Go 920 T soll zum diesjährigen Weihnachtsgeschäft erhältlich sein. Ein Preis steht bislang noch nicht fest.

Als zweites Gerät stellt TomTom die dritte Generation seines Einstiegsmodells namens One 3rd vor. Im Vergleich zur Vorgängerversion besitzt das Gerät ebenfalls eine Schnittstelle zum TomTom-Map-Share-Portal und besitzt die gleichen Help-Services wie der TomTom Go 920 T, einen Beschleunigungssensor besitzt es aber nicht. Ansonsten gleicht der aktualisierte One 3rd dem Vorgängermodell. Mit europäischem Kartenmaterial kostet der Tom Tom One 3rd 250 Euro, wer mit den Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz auskommt, bezahlt nur knapp 200 Euro. Der TomTom One 3rd soll bereits Ende September erhältlich sein. (dal)