Lenovo steigert Umsatz und Gewinn
Der chinesische PC-Hersteller setzte im vorigen Quartal umgerechnet 3,27 Milliarden Euro um.
Der chinesische PC-Hersteller Lenovo hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres seinen Umsatz auf 31,1 Milliarden Hongkong-Dollar (3,27 Milliarden Euro) gesteigert und damit gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres nahezu vervierfacht. Der Nettogewinn stieg um 12 Prozent auf 365 Millionen HK-Dollar (38 Millionen Euro), der Gewinn vor Steuern wies ein Wachstum von 46 Prozent auf 498 Millionen HK-Dollar auf.
Lenovo führt seine Steigerung auf eine "starke Leistung" in China sowie auf die im Mai 2005 abgeschlossene Übernahme der PC-Sparte von IBM zurück. Die Akquise habe sich im dritten Quartal in Folge als profitabel erwiesen und damit die Erwartungen seines Unternehmens erfüllt, erläutert Chairman Yang Yuanqing. Nun müsse Lenovo aber höhere Erwartungen erfüllen. Dazu solle das erprobte Geschäftsmodell und ein ausgereiftes Produktangebot beitragen.
CEO William Amelio betont, man müsse sich auf die Kostenstruktur konzentrieren, um mehr Effizienz zu erzielen. Diese Äußerung in der offiziellen Lenovo-Mitteilung konkretisiert das Wall Street Journal. Es gebe im Lenovo-Vorstand Besorgnis wegen der Bruttogewinnspanne. Diese habe im vorigen Quartal 13,2 Prozent betragen gegenüber 14 und 15 Prozent in den beiden Vierteljahren zuvor. Darin drücke sich ein zunehmender Wettbewerb aus und die Tatsache, dass die Ausgaben noch nicht optimiert worden seien. (anw)