ESP-Projektoren: kleiner Abstand, großes Bild
Toshiba zeigt auf der IFA vier neue Projektoren, zwei davon setzen auf Weitwinkel-Technik.
"ESP", so heißt das Zauberwort bei den neuen Toshiba-Projektoren. Die Abkürzung, nicht zu verwechseln mit dem elektronischen Stabilitätsprogramm im Auto, meint hier "Extreme Short throw Projection", also Projektion aus sehr kurzer Distanz. Gleich zwei dieser Weitwinkel-Talente stellt Toshiba auf der IFA vor: Während der ex20 Bilder in XGA-Auflösung (1024 × 768) an die Wand wirft, geht der ew25 mit dem Widescreen-Trend: er projiziert in WXGA (1280 × 800).
Bereits bei Abständen von nur 50 Zentimetern schaffen die Geräte eine Bilddiagonale von rund einem Meter. Außerdem projizieren die DLP-Beamer in einem sehr steilen Winkel, beim ex20 beträgt der Offset ganze 130 Prozent. Bei einer Deckenmontage sehr dicht an der Leinwand kann der Vortragende also im Bild stehen, ohne Schatten zu werfen – und ohne geblendet zu werden.
Ein sechsfach-Farbrad (mit Feldern in rot, grün, blau, cyan, gelb und weiß) sorgt dabei für schöne Farben, Toshiba nennt das "Brilliant Color". Die neuen Projektoren können JPG-Bilder sowie Videos in MPEG-1/2 von USB-Stick oder via Netzwerk (LAN oder WLAN) wiedergeben. Der ex20 – der ab September für 1.700 Euro zu haben ist – soll einen Lichtstrom von 2.300 ANSI-Lumen schaffen, der ew25 bringt es sogar auf 2.600 Lumen. Das lichtstärkere Modell steht ab Oktober für 2.000 Euro in den Läden.
Ebenfalls auf der IFA zu sehen ist der p9, ein handlicher DLP-Projektor, der lediglich 1,3 Kilogramm auf die Waage bringt. Er soll einen Lichtstrom von 2.000 Lumen schaffen und kann wie ex20 und ew25 Fotos und Videos direkt vom USB-Stick wiedergeben – außerdem hat er ebenfalls ein DLP-Farbrad mit sechs Segmenten. Der p9 schafft XGA-Auflösung und kommt im Oktober für 1.400 Euro in die Läden. Mit LCD- statt DLP-Technik arbeitet dagegen der ex2200. Er soll WXGA-Auflösung und einen Lichtstrom von 2.200 Lumen erreichen. Der ex2200 ist ab September für 1.500 Euro zu haben. (jkj)