Neue Version von Skype für Linux [Update]
Die Telefonie- und Messaging-Software Skype liegt in einer neuen Linux-Version vor. Auf einige aus der Windows-Variante bekannte Funktionen müssen Linux-Anwender jedoch nach wie vor verzichten.
Skype für Linux ist offensichtlich dem Beta-Stadium entwachsen. Nachdem Benutzer des freien Betriebssystems fast ein Jahr auf eine aktualisierte Version der Internettelefonie-Software warten mussten, stellte Skype im Juni eine erste Beta von Version 1.3 vor. Die wohl augenfälligste Neuerung war die bis dahin fehlende Unterstützung für das Soundsystem ALSA. Ältere Skype-Versionen ließen sich lediglich mit dem Open Sound System (OSS) betreiben.
Der nun zum Download angebotenen Version Skype 1.3.0.53 fehlt das Beta im Namen. Das neue Skype ist hauptsächlich ein Bugfix-Release und soll mit Geschwindigkeitsverbesserungen aufwarten, wie man dem Changelog entnehmen kann.
Skype für Linux hinkt der Windows-Version im Funktionsumfang immer noch hinterher. So bleibt das Aufbauen von Telefonkonferenzen den Windows-Anwendern vorbehalten. Linux-Benutzer können lediglich an bestehenden Konferenzen teilnehmen. Auch wenn es um Videotelefonie geht, ein Feature das nicht nur die Windows-Version, sondern inzwischen auch Skype für den Mac beherrscht, müssen sich Linux-Anhänger wohl bis Skype 1.4 gedulden.
[Update] Entgegen den Angaben in der FAQ soll das Starten von Telefonkonferenzen auch in der Linux-Version von Skype möglich sein. (akl)