Zahl der Identitätsdiebstähle in den USA schrumpft

8,9 Millionen US-Bürger wurden vergangenes Jahr Opfer von "Identitätsklau"; die durchschnittliche Schwere des Schadens pro Vorfall sei gestiegen.

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Die Zahl der US-Amerikaner, die Opfer von Identitätsdiebstahl wurden, ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Im vergangenen Jahr seien es 8,9 Millionen oder 4 Prozent der erwachsenen US-Bevölkerung gewesen gegenüber 9,3 Millionen im Jahr 2004, berichtet das Wall Street Journal über Zahlen von Javelin Strategy & Research und dem Better Business Bureau. Für die Studie, die morgen veröffentlicht werden soll, seien 5000 Telefoninterviews geführt worden.

Allerdings sei der durchschnittlich erlittene Schaden – beispielsweise durch die unbefugte Verwendung von Kreditkartendaten – größer geworden, heißt es weiter in dem Bericht. Während er 2004 noch 5885 US-Dollar je Opfer betragen habe, sei er voriges Jahr auf 6383 US-Dollar angewachsen. (anw)