Microsoft erforscht die Ansichten der Kleinunternehmen
Zusammen mit den Marktforschern von TechConsult ermittelt Microsoft beispielsweise die Bereitschaft von Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern, in IT zu investieren.
Die Informationstechnologie nimmt in der Wahrnehmung kleiner Unternehmen an Bedeutung zu. Diesen Schluss zieht Martin van Ackern, Leiter Marketing für kleine Unternehmen bei Microsoft Deutschland aus den Zahlen, die das Unternehmen von den Marktforschern von TechConsult für sein "Trendbarometer" erheben ließ. Trotz erwarteter leicht rückläufiger ITK-Investitionen im Januar zeige die Prognose für das erste Quartal 2006 insgesamt einen leicht positiven Trend. Deutliche Mehrinvestitionen erwarten die kleinen Unternehmen aus dem Dienstleistungsgewerbe, der Telekommunikation und der Versorgung. In diesen Branchen sei auch im zurückliegenden Quartal bereits überdurchschnittlich viel in die ITK-Ausstattung investiert worden.
Für Microsoft spielen kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern eine zentrale Rolle für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Schließlich sei jeder dritte Arbeitnehmer hierzulande in einem kleinen oder Kleinstbetrieb beschäftigt. Auf diese entfielen über 30 Prozent aller Ausgaben und Investitionen in Informations- und Telekommunikationstechnologie in Deutschland. Um die Bedeutung der Kleinunternehmen für diesen Markt zu verdeutlichen, veröffentlicht Microsoft gemeinsam mit TechConsult nun monatlich das "Trendbarometer für kleine Unternehmen". Die monatliche Stichprobe umfasst 200 Interviews Themen wie wirtschaftliche Lage und Erwartungen, realisierte und geplante IT-/TK-Gesamtinvestitionen, bereits verwirklichte und geplante Investitionen in einzelne IT-/TK-Bereiche.
Für das Trendbarometer werden den Kleinunternehmen auch Fragen abseits von Informations- und Telekommunikationstechnik gestellt; beispielsweise dazu, wie sie die Arbeit der neuen Regierung einschätzen. 24 Prozent sind demnach optimistisch und erhoffen sich positive Auswirkungen. 58 Prozent glauben, dass die wirtschaftliche Lage stabil bleibt und 19 Prozent sehen eher eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. (anw)