Betatest für neues GMX-Mail-Frontend

Das Web-2.0-Frontend für den E-Mail-Dienst GMX ist nun für alle Anwender in einem Public-Beta-Test verfügbar. Es bietet zahlreiche neue Funktionen und eine schnellere Darstellung.

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Der Freemailer GMX hat ein neues Frontend für seinen Web-Mail-Dienst freigeschaltet, das den Webmail-Client ähnlich komfortabel wie eine Desktop-Anwendung machen soll. Alle GMX-Nutzer können diesen alternativ zum bestehenden Webmail-Client nutzen. Der neue Webmailer setzt auf Ajax und hochdynamische Seiten. Die bisherige Beschränkung auf die Darstellung von maximal 500 Mails pro Seite fällt weg, die Listeninhalte werden dynamisch nach Bedarf nachgeladen. Das führt zu kürzeren Ladezeiten, einer schnelleren Darstellung und erlaubt damit eine zügigere Navigation, insbesondere bei Postfächern mit vielen Mails.

Der allgemeine Funktionsumfang wurde deutlich erweitert: Mit dem Web-Interface lassen sich nun auch mehrere E-Mails gleichzeitig öffnen und über einen Karteireiter aufrufen. Das Verschieben in einen anderen Ordner kann per Drag&Drop erfolgen. Die Ordnerdarstellung wird ständig aktualisiert, neue E-Mails erscheinen also sofort in der Liste. Die Ordnerstruktur verbleibt ständig im Überblick. Über die rechte Maustaste aufrufbare Kontextmenüs erlauben schnelle Aktionen wie Antworten, Weiterleiten oder als Spam markieren. Die Navigation im Postfach erfolgt unabhängig von der Browsernavigation. Der neue Dienst lässt sich nach dem Einloggen in GMX über den Menüpunkt "GMX Mail 2007" aufrufen.

Offenbar noch nicht ins neue Frontend integriert sind jedoch zusätzliche Funktionen wie Adressbuch, Media Center oder Organizer, die weiterhin im alten Gewand erscheinen und in einem separaten Fenster aufgerufen werden. (uma)