Digitale Bilderrahmen erobern das Wohnzimmer
Auf der IFA zeigen diverse Hersteller aktuelle digitale Bilderrahmen mit und ohne WLAN in unterschiedlichen Designs, Größen und Auflösungen.
Auf der IFA 2006 führten sie noch ein Schattendasein, die digitalen Bilderrahmen. Nur wenige Hersteller konnten fertige Produkte zeigen. Philips (Halle 22, Stand 101), einer der Vorreiter bei den Minidisplays fürs Wohnzimmerregal, hat inzwischen seinen einmillionsten Bilderrahmen gefertigt und zeigt auf der diesjährigen IFA die inzwischen dritte Generation. Mit Bilddiagonalen von 14 bis 25 Zentimetern und einer Auflösung von 640 × 480 beziehungsweise 800 × 480 Bildpunkten gehören sie zu den qualitativ höherwertigen Displays. Die digitalen Bilder gelangen per Flash-Karte oder USB ins Gerät. Die neue Serie beherrscht am Gerät erstellte Fotoalben, Fotocollagen und viele Überblendeffekte. Das Display schaltet sich auf Wunsch automatisch ein und aus. Ein eingebauter Akku macht den Bilderrahmen zumindest für eine Stunde unabhängig vom Stromnetz. Philips bietet die Rahmen in unterschiedlichen Designs an.
Die Firma NextBase (Halle 11.1, Stand 124), eher bekannt für portable DVD-Player mit integriertem Display, setzt auf den digitalen Wechselrahmen. Die Geräte der Gallery 15 sind so aufgelegt, dass sie sich in die meisten herkömmlichen Bilderrahmen der Größe 15 cm × 20 cm einsetzen lassen. Mit einem zugehörigen Passepartout passen sie auch in einen Rahmen mit einem Ausschnitt von 20 cm × 30 cm. Die Displays mit 4:3-Seitenverhältnis besitzen eine Diagonale von 20 Zentimetern. Die Auflösung beträgt 800 × 600 Pixel.
Digitale Bilderrahmen erobern das Wohnzimmer (4 Bilder)

Digitale Bilderrahmen erobern das Wohnzimmer
Der niederländische Hersteller Compositor (Halle 11.1, Stand 123) stellt auf der IFA eine sehr umfangreiche Palette digitaler Bilderrahmen vor, angefangen vom Schlüsselanhänger mit 1,1-Zoll-Display, über den Aufsteller fürs Bücherregal bis hin zu Wandgeräten mit 15 bis 42 Zoll Diagonale. Als Neuerung zeigt Compositor auf der IFA die Übertragung von Bildern und Videos per WLAN zum Bilderrahmen. Zunächst beschränkt sich die Technik auf die Wandrahmen, sie soll aber in Kürze auch für die kleineren Rahmen erhältlich sein.
Bluetooth-Spezialist Parrot (Halle 2.2, Stand 128) setzt bei seinen digitalen Bilderrahmen ebenfalls auf die drahtlose Ăśbertragung. Der Parrot DF7220 nimmt Digitalbilder via Bluetooth vom Handy oder PC entgegen. DarĂĽber hinaus bietet der 7-Zoll-Photo-Viewer noch EinschĂĽbe fĂĽr SD- und MMC-Speicherkarten und einen Mini-USB-Anschluss.
Newcomer bei den digitalen Bilderrahmen ist Telefunken (Halle 11.1, Stand 127A). Die Firma stellt auf der IFA ein erstes Portfolio mit Displays von 5,6 bis acht Zoll Diagonale in unterschiedlichen Designs vor. (pen)