IBM verlegt Abteilungsleitung nach China

Jon Paterson leitet die Abteilung Procurement demnächst von Shenzhen aus.

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Der US-amerikanische IT-Konzern IBM verlegt das BĂĽro seines Chief Procurement Officer (CPO) John Paterson von Somers im US-Bundesstaat New York ins sĂĽdchinesische Shenzhen. Die erste AnkĂĽndigung hatte IBM bereits im Mai dieses Jahres herausgegeben. Darin sprach der CPO, also der Chef der Abteilung, die sich um die Beziehungen des Konzerns mit den Zulieferern kĂĽmmert, vom August 2006. Nun berichtet das Wall Street Journal, der Umzug werde jetzt endlich vollzogen.

Als Gründe für den Umzug gab Paterson im Mai an, IBM wolle sich geografisch besser für den globalen Markt positionieren. Zudem sei Asien ein strategisch wichtiger Wachstumsmarkt. Laut Wall Street Journal gibt IBM 30 Prozent seines 40 Milliarden US-Dollar umfassenden Procurement-Budgets in der Region Asien-Pazifik aus, davon wiederum die Hälfte in China. Ein Viertel der 7500 in der Abteilung Beschäftigten sitzt demnach bereits in Asien, 700 in China. Die Verlegung des Leitungsbüros soll in den USA keine Entlassungen nach sich ziehen. (anw)