Und wieder ein Abgang bei Zynga
Die Social-Games-Firma Zynga muss offenbar schon wieder den Weggang einen Managers verkraften: Diesmal ist es laut Medienberichten Wilson Kriegel, der die Weiterentwicklung des Malspiels Draw Something verantwortete.
Die Social-Games-Hersteller Zynga muss offenbar schon wieder einen Weggang verkraften. Diesmal ist es laut Informationen von Venture Beat Wilson Kriegel, der mit der Übernahme der Spiele-Studios OMGPOP ins Unternehmen kam.
Während Kriegel dem Bericht zufolge bei OMGPOP als Chief Revenue Officer für die Umsatzentwicklung verantwortlich zeichnete, war er bei Zynga vor allem für den Spielehit Draw Something zuständig. Außerdem soll er in der Mobile-Abteilung mitgewirkt haben, insbesondere bei der Förderung des Werbeumsatzes, im Spielevertrieb und bei Kooperationen.
Der Abgang reiht sich ein in einen regelrechten Exodus von Führungskräften, der mit dem Rücktritt des Chief Operating Officers John Schappert im August begonnen hatte. Warum Kriegel das Unternehmen verlassen hat, ist derzeit noch nicht bekannt, ebensowenig, welche Pläne er hat.
Zynga hatte OMGPOP im März 2012 übernommen, laut Berichten für eine Summe von 210 Millionen US-Dollar (derzeit rund 160 Millionen Euro). Das bekannteste Produkt des Studios dürfte das Malspiel Draw Something sein, das im April nach 50 Tagen bereits 50 Millionen Downloads verzeichnen konnte. Dennoch scheint der Zukauf den Farmville-Machern nur bedingt Auftrieb gegeben zu haben: Auf die im zweiten Quartal gemeldeten Millionenverluste hin fiel der Aktienkurs in den Keller. (axk)