26. Bundeswettbewerb Informatik fordert zum Denken auf

Unter dem Motto "Think!" ist der 26. Bundeswettbewerb Informatik gestartet. Der Schülerwettbewerb richtet sich an Jugendliche bis 22 Jahre und soll den konstruktiven Umgang des Nachwuchses mit Computertechnik fördern.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Unter dem Motto "Think!" ist der 26. Bundeswettbewerb Informatik (BWINF) gestartet. Der bereits 1980 von der Gesellschaft für Informatik (GI) ins Leben gerufene Schülerwettbewerb richtet sich an Jugendliche bis 22 Jahre und soll den konstruktiven Umgang des Nachwuchses mit Computertechnik fördern. Wie jedes Jahr werden in der ersten Runde fünf Programmieraufgaben (PDF-Datei) mit Bezug zu realen Anwendungen gestellt. Diesmal geht es um Supermarkt-Prämien, Perlenketten, Wind-Diagramme, PIN-Algorithmen und Sonnensystem-Simulationen. An Jugendliche bis 16 Jahre richtet sich die sogenannte "Junioraufgabe", bei der ein Musikkomponier-Programm geschrieben werden soll.

Die Aufgabenblätter wurden bereits an Schulen mit Sekundarstufe 2 verschickt und sind auch beim BWINF erhältlich. Zum Erreichen der zweiten Runde müssen mindestens drei Aufgaben gelöst werden. Gruppenarbeit ist am Anfang also ausdrücklich erwünscht. Die Aufgaben der zweiten Runde sollen deutlich schwieriger ausfallen, hier ist Einzelarbeit gefordert. Wer auch die zweite Runde übersteht, nimmt in etwa einem Jahr an der Endrunde in Saarbrücken teil. Der Bundessieg ist mit der Aufnahme in die Studienstiftung des deutschen Volkes verbunden. Die jüngeren Endrundenteilnehmer haben zudem die Möglichkeit, sich für die Informatikolympiade 2009 zu qualifizieren. (pmz)