US-Finanzinstitute starten konzertierte Datenschutz-Aktion
Mehrere große US-amerikanische Finanzinstitute wollen gemeinsam neue Sicherheitsstandards definieren, um Kundendaten besser vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen.
Mehrere große US-amerikanische Finanzinstitute, darunter die Bank of America, die Bank of New York, die Citigroup, J.P. Morgan Chase, U.S. Bancorp und Wells Fargo, wollen gemeinsam neue Sicherheitsstandards definieren, um Kunden besser vor Gefahren wie Kreditkartendaten-Diebstählen zu schützen. Im Vordergrund des Financial Institution Shared Assessments Program steht insbesondere die Verpflichtung von IT-Dienstleistern, künftig einheitliche Datenschutzrichtlinien zu befolgen, die ein Mindestmaß an Sicherheit etwa beim Online-Banking garantieren.
Mit ihrer Initiative, die vom Industriekonsortium Financial Services Roundtable sowie den Wirtschaftsprüfungsunternehmen Deloitte &Touche, KPMG, PriceWaterhouseCoopers und Ernst & Young unterstützt wird, reagieren die Banken auf den Sachverhalt, dass es in der Branche sehr unterschiedliche Ansätze gibt, Kundendaten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Als Gruppe könne man deutlich mehr Druck auf Computer-Dienstleister ausüben, bestimmte Mindestanforderungen zu erfüllen, hieß es. Zu den Service-Providern, die sich dem Programm bereits angeschlossen haben, gehören IBM, Acxiom, First Data Viewpointe und Yodlee. (pmz)