X11-Nachfolger Wayland schickt Fenster übers Netz
Ein Haupt-Kritikpunkt an dem avisierten X11-Nachfolger Wayland war bislang die mangelnde Netzwerktransparenz. Die haben die Wayland-Entwickler jetzt nachgerüstet.
Ein Haupt-Kritikpunkt an dem avisierten X11-Nachfolger Wayland war bislang die mangelnde Netzwerktransparenz. Anders als beim X Window System sah das Wayland-Protokoll ursprünglich keinen Weg vor, wie ein Wayland-Programm seine Fenster auf einem entfernten Rechner darstellen kann.
Jetzt hat Wayland-Erfinder Kristian Høgsberg eine Erweiterung vorgeführt, mit der der lokale Wayland-Compositor Weston-Fenster an einen entfernten Weston übertragen kann, berichtet heise open. Høgsberg führte einen Prototypen auf der diesjährigen X.Org Developer Conference vor.
Siehe dazu auch:
- Wayland-Prototyp zur Darstellung entfernt laufender Software, Bericht auf heise open mit Video der Wayland-Vorführung und Diskussionsforum
- Das Ende von X11?, Kommentar auf heise open
(odi)