Massenwebhoster haben die V-Server entdeckt
Nachdem Strato seit der vergangenen Woche virtuelle Rootserver im Programm hat, zieht nun auch 1&1 nach.
Nachdem Strato seit der vergangenen Woche V-Server im Programm hat, zieht nun auch 1&1 nach: Ab 9,99 Euro sowie einer einmaligen Einrichtungspauschale von 19,90 Euro erhält der Kunde eine virtuelle Linux-Root-Umgebung inklusive eigener Domain und IP-Adresse. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 12 Monate. Wie bei Strato kommt auch bei 1&1 die Software-Plattform Virtuozzo zur Virtualisierung des Betriebssystems zum Einsatz.
FĂĽr jeweils zehn Euro mehr pro Monat bietet 1&1 darĂĽber hinaus auch Windows-V-Server an. Der Kunde kann auf eine vollwertige Windows-Server-2003-Umgebung mit vorinstalliertem .NET-Framework zurĂĽckgreifen, also beispielsweise auch MSDE-Datenbanken befĂĽllen.
V-Server bieten eine interessante Alternative, die zwischen einem Shared-Hosting-Paket und dem Anmieten eines eigenen Rootservers angesiedelt ist. Die Provider simulieren dabei mehrere voneinander abgeschottete Root-Umgebungen auf einer gut ausgestatteten Maschine. Der Kunde darf selbst Software installieren und kann durch die eigene IP-Adresse fast beliebige Internet-Dienste anbieten.
Virtualisierungs-Software wie Virtuozzo von SW-Soft ist in der Lage, jeder der Umgebungen feste Ressourcen wie Festplattenplatz und Hauptspeicher zu garantieren, aber auch dynamisch die Last zwischen den einzelnen Paketen auszugleichen. (hob)