Reicher trotz Absturz der Google-Aktien

Zweimal ist der Kurs der Aktie des Internet-Suchmaschinenbetreibers Google innerhalb einer Woche eingebrochen - doch neben vielen Verlierern gibt es auch einige Profiteure des Kursverfalls.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Zweimal ist der Kurs der Aktie des Internet-Suchmaschinenbetreibers Google in der vergangenen Woche massiv eingebrochen, beide Male lösten sich innerhalb weniger Stunden Milliardenwerte im Nichts auf. Doch neben vielen Verlierern gibt es auch einige Profiteure des Kursverfalls, berichtet das Magazin für Netzkultur, Telepolis.

So hätten beispielsweise die beiden Firmengründer Lawrence Page und Sergey Brin im Zeitraum von Anfang November 2005 bis Ende Januar 2006 eigene Aktien im Gesamtwert von 9,4 Milliarden US-Dollar abgestoßen. Der CEO des Unternehmens, Eric Schmidt, habe Aktien im Wert von 1,2 Milliarden US-Dollar verkauft, der CFO George Rayes Aktien für 348 Millionen US-Dollar und der Sales Director Omid Kordestani sogar Aktien für 2,1 Milliarden US-Dollar.

Da die Führungsspitze im Gegensatz zu Analysten Zugang zu allen Daten des Unternehmens habe, könne sie meistens die besten Kauf- und Verkaufszeitpunkte für eigene Aktien finden, schreibt Telepolis. Die hohen Summen an Insider-Verkäufen bei Google kämen dadurch zu Stande, dass die Top-Manager hauptsächlich in Aktienoptionen bezahlt würden. So beträgt das offizielle Jahresgehalt von Page, Brin und Schmidt beispielsweise nur jeweils 1 US-Dollar.

Mehr dazu in Telepolis: (pmz)