Anders & Rodewyk bauen auf Blade-Server-Technik von IBM

Mit der ModularPower-Serie ist das hannoversche Systemhaus seit mehreren Jahren im Blade-Server-Markt der x86-kompatiblen Systeme aktiv. Künftig wird Anders & Rodewyk als OEM-Partner die Blade-Systeme von IBM vertreiben.

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Das IT-Systemhaus aus Hannover zählt in Deutschland zu den Pionieren in Sachen Blade-Server. Seit 2003 ist Anders & Rodewyk unter der Bezeichnung ModularPower mit einer eigenen Blade-Server-Linie im Markt vertreten und Mitglied der Initiative blade.org. Dabei agierte das Unternehmen als Intel Premier Provider stets in enger Kooperation mit dem amerikanischen Chip-Hersteller.

Nachdem Intel künftig jedoch seine bisherigen Aktivitäten in Sachen Blade-Server zurückfahren wird, hat sich das Systemhaus zu einer vertieften Zusammenarbeit mit IBM entschlossen und Anfang Dezember 2007 einen OEM-Vertrag unterzeichnet. "IBM und Intel haben den Blade-Standard gemeinsam entwickelt und bislang Fertigungskapazitäten von Blade-Komponenten gemeinsam genutzt. Durch diese gemeinsame technische Basis können wir unseren Kunden weiterhin Investitionssicherheit garantieren", erläutert Jens Rodewyk, Geschäftsführer von Anders & Rodewyk.

Das Systemhaus vertreibt die kompakten Server-Systeme nicht nur selbst direkt an Endkunden, sondern auch über ein europaweites Netzwerk von Fachhandelspartnern. Anders & Rodewyk unterhält zudem ein eigenes Demo-Center, in dem Blade-Server aber auch Lösungen für die Bereiche Storage, Virtualisierung, Server-based Computing und Security getestet werden können. "Künftig werden unsere Blade-Lösungen nun durch Innovationen von IBM ergänzt. Als ein Beispiel möchte ich das neue Chassis mit mehr Anschlussmöglichkeiten nennen", ergänzt Rodewyk. (map)