BlackBerry-Hersteller RIM verschiebt Quartalsbericht

Die Belastungen für die Korrektur früherer Ergebnisse im Zusammenhang mit den Aktienoptionen würden deutlich höher als bisher erwartet ausfallen, teilte der Hersteller der Push-Mail- und Kommunikations-Handhelds der Blackberry-Serie mit.

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Von
  • dpa

Der Hersteller der Push-Mail- und Kommunikations-Handhelds der Blackberry-Serie sowie Betreiber des gleichnamigen mobilen E-Mail-Dienstes, Research in Motion (RIM), muss wegen Problemen mit alten Aktienoptionen seinen Quartalsbericht verschieben. Die Belastungen für die Korrektur früherer Ergebnisse im Zusammenhang mit den Optionen würden deutlich höher als bisher erwartet ausfallen, teilte das kanadische Unternehmen mit. RIM hatte bisher einen Rahmen von 25 bis 45 Millionen Dollar genannt. Diese Ankündigung war von einem starken Anstieg bei Kundenzahl, Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal in den Hintergrund gedrängt worden.

Nun musste das Unternehmen jedoch die Vorlage des endgültigen Berichts für das am 2. September abgeschlossene zweite Geschäftsquartal auf unbestimmte Zeit verschieben. Wegen der Vergabe von Aktienoptionen in den vergangenen Jahren laufen derzeit Untersuchungen bei mehr als 100 Unternehmen in Nordamerika. Dabei geht es vor allem um die Rückdatierung der Optionen; unter anderem der Chef von McAfee ist wegen der Untersuchungen zurückgetreten. Durch die Rückdatierung des Vergabetermins auf einen Zeitpunkt, an dem der Aktienkurs besonders niedrig war, können die Empfänger bei der Einlösung auf einem höheren Kursniveau ihre Gewinne stärker steigern. (dpa) / (jk)