Sieger des 7. Netidee-Wettbewerbs stehen fest

Dieses Jahr haben sich insgesamt 122 Projekte um Fördergelder von bis zu 50.000 Euro beworben – so viel wie noch bei keinem Netidee-Wettbewerb zuvor.

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Die Internet Foundation Austria hat die Sieger ihres zum siebten Mal veranstalteten Wettbewerbs Netidee bekannt gegeben. 21 Projekte und 5 wissenschaftliche Arbeiten werden prämiert. Eine der geförderten Dissertationen will die Auswirkungen von Onlinespielen auf Selbstkonzept und Sozialverhalten der User erforschen. Die Diplomarbeit "Copy is King" geht auf das Thema geistiges Eigentum im Internet ein. "Mit dem Stipendium wollen wir bewusst Anreize schaffen, um das Internet als Forschungsgegenstand zu etablieren", erläuterte Rupert Nagler, Vorstand der Internet Foundation Austria.

Insgesamt waren 122 Anträge auf Fördergelder bis zu 50.000 Euro eingegangen, so viel wie noch bei keinem Netidee-Wettbewerb zuvor. Diesmal war das Thema nicht beschränkt. Unter den Projekten sind beispielsweise eine Online-Plattform als Anlaufstelle für Opfer von Internet-Betrug und die Initiative "Wir gehen alle online!", die Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung durch gezielte Schulungen den Umgang mit Computern und dem Internet erleichtern will. Das Projekt "Data Dealer" ist erneut dabei; nach der Veröffentlichung von Demo-Version und Video-Trailer werde es nun zum vollwertigen Social Game weiterentwickelt, teilt die Internet Foundation mit.

Die Stiftung will nach eigenen Angaben das Internet in Österreich voranbringen. Alle geförderten Projekte müssen Open Source sein, damit die Community sie weiter entwickeln kann. Die Sieger sollen am 22. November präsentiert werden. (anw)