Ariane 5 bringt zwei Telekommunikationssatelliten ins All
Die europäische Trägerrakete setzte die Satelliten Astra 2F und GSAT-10 kurz nacheinander auf Transferbahnen im Orbit aus. Beide sollen mindestens 15 Jahre eingesetzt werden, unter anderem für Breitbanddienste.
Die europäische Trägerrakete Ariane 5 hat zwei neue Telekommunikationssatelliten ins All gebracht. Sie hob in der Nacht zum Samstag vom Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guayana ab. Nach rund halbstündigem Flug setzte sie die Satelliten nach Angaben des Kontrollzentrums nacheinander auf Transferbahnen im Orbit aus.
Der vom luxemburgischen Betreiber SES in Auftrag gegebene Satellit Astra 2F soll künftig über Europa, dem nahem Osten und Afrika Rundfunk- und Breitbanddienste in den Frequenzbändern Ka und Ku übertragen. Ebenfalls für Rundfunk- und Breitbanddienste konzipiert ist der von Eutelsat betriebene Ka-Sat. Der nach Astra 2F im All ausgesetzte GSAT-10 gehört der indischen Raumfahrtbehörde Isro und soll das indische Satellitenkommunikationssystem INSAT verstärken. Beide in 36.000 km Höhe geostationär betriebenen Satelliten sollen mindestens 15 Jahre im All arbeiten. (ane)