Platinenlayout-Filme vom PDF

Repro-Filme zum Selbstbelichten von Platinen liefert Cadgrafik Bauriedl in Lichtsatz-Qualität. Pro A4-Seite kostet der Dienst rund 7,50 Euro.

vorlesen Druckansicht 1 Kommentar lesen
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Carsten Meyer

Repro-Filme zum Selbstbelichten von Platinen konnte früher jede kleine Druckerei anfertigen. Nach dem Aussterben des Fotosatzes findet man nur noch wenige Anbieter, die eine Linotronic betreiben und hochauflösende Folien mit UV-undurchlässigem Schwarz belichten und entwickeln können; der inzwischen eher exotische Service ist oft unverhältnismäßig teuer.

Der sparsame Hobbyist weicht zwar auf Laser- und Tintenstrahldrucken auf Folie oder auf das Toner-Transferverfahren aus, so richtig überzeugend fallen die Ergebnisse damit aber nicht aus: Kupferflächen und Leiterbahnen sind nur zu oft "löchrig" oder unzureichend freigeätzt, einfach weil die Vorlagen zu kontrastarm sind. in unserem Verlag gab es (unter Hunderten!) einen einzigen Laserducker von HP, der einigermaßen randscharf und kontrastreich auf Folie drucken konnte; nach seinem Ableben hoffen wir auf Leser-Tipps, welche PC-Drucker kontrastreiche Vorlagen auf Folie drucken können ...

Es geht aber auch einfacher: Bei der Firma CadGrafik Bauriedl kostet der repro-fähige "Ausdruck" einer A4-Seite (der hier natürlich eine fotochemische Filmbelichtung ist) nur etwa 7,50 Euro, hinzu kommen die Portokosten für einen Maxi-Brief. Als Dateiformat ist PDF geeignet, die Lage für die Platinen-Oberseite sollte allerdings gespiegelt werden, damit die Schichseite des Films (ebenfalls "oben") später auf dem Basismaterial aufliegt.Man kann aber von den gängigen Systemen wie Eagle, Target oder SprintLayout auch die Systemdaten anliefern. Die Bearbeitungszeit variiert nach Auftragslage; in dringenden Fällen sollte man also einen Liefertermin anfragen. (cm)