US-Trend: Internetsurfen gleichauf mit TV-Gucken

FĂĽr viele US-Amerikaner wird das Internet als Unterhaltungsmedium genau so wichtig wie das Fernsehen.

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Von
  • Adolf Ebeling

Das Marktforschungsunternehmen JupiterResearch konstatiert in seiner Studie "U.S. Entertainment and Media Consumer Survey, 2005", dass der Durchschnitts-Onliner 14 Stunden pro Woche im Internet verbringt und dafür genauso viel Zeit aufwendet wie fürs TV-Gucken. Beides gehe zu Lasten von Zeitungs- oder Buchlesen, wie 37 Prozent aller Befragten angeben. Sogar sehr intensive Zeitungs- oder Magazin-Leser verbringen weniger Zeit bei der Lektüre via Papier als im Internet oder vorm Fernseher. Gerade intensive Online-User nutzen die vielfältigen Möglichkeiten des Internet, um hier Nachrichten zu lesen oder Radio zu hören.

TV-Gesellschaften und Zeitungsverleger, so JupiterResearch, riskieren es, eine ganze Generation an Konsumenten zu verlieren, wenn es den Unternehmen nicht gelingt, umgehend ihre Offline-Aktivitäten um maßgeschneiderte Online-Angebote zu erweitern. (ae)