Google legt Streit mit US-Verlegern bei
Die Association of American Publishers und der Internetkonzern beenden einen sieben Jahre andauernden Rechtsstreit um die Digitalisierung von BĂĽchern.
Google hat in dem jahrelangen Rechtsstreit mit der US-Buchbranche einen Schauplatz weniger. Der Internet-Konzern einigte sich mit der Verleger-Vereinigung AAP auf Bedingungen fĂĽr die urheberrechtlich geschĂĽtzten BĂĽcher, die der Internet-Konzern fĂĽr sein Projekt Google Books digitalisiert hat. Die AAP zieht ihre Klage zurĂĽck.
Die Verleger bekommen unter anderem das Recht, ihre Werke aus der digitalen Bibliothek zu entfernen, hieß es in einer Mitteilung. Auch können sie die Bücher zum Verkauf über die Google-Plattform freigeben. In diesem Fall sollen sie eine digitale Kopie ihres Werks zu ihrer Verwendung bekommen. Die Verleger können abseits dieser Einigung mit Google individuelle Vereinbarungen treffen.
Google hatte 2004 damit angefangen, BĂĽcher und Zeitschriften aus Bibliotheken einzuscannen, unter anderem um sie zum Durchsuchen in seiner Suchmaschine verfĂĽgbar zu machen. Die Association of American Publishers (AAP) hatte vor knapp sieben Jahren eine Klage wegen des Projekts eingereicht. Der ebenfalls seit Jahren laufende Rechtsstreit mit der Authors Guild der US-Buchautoren bleibe von der Einigung mit der AAP unberĂĽhrt, hieĂź es. (anw)