Nvidias verbessertes VSync
Als begeisterter Gamer bin ich bemüht, meinen Rechner optimal für 3D-Spiele einzustellen. In der Nvidia-Systemsteuerung habe ich jetzt den Eintrag „Vertikale Synchronisierung“ entdeckt, weiß aber nicht, wozu diese gut ist und welche der vier Einstelloptionen für Computerspiele am sinnvollsten ist. Was muss ich einstellen?
Als begeisterter Gamer bin ich bemüht, meinen Rechner optimal für 3D-Spiele einzustellen. In der Nvidia-Systemsteuerung habe ich jetzt den Eintrag „Vertikale Synchronisierung“ entdeckt, weiß aber nicht, wozu diese gut ist und welche der vier Einstelloptionen für Computerspiele am sinnvollsten ist. Was muss ich einstellen?
Die vertikale Synchronisierung begrenzt die Anzahl der von der Grafikkarte berechneten Bilder pro Sekunde (Frames per Second/fps) auf die Bildwiederholfrequenz des Displays. Dann werden zum Beispiel bei 60 Hz maximal 60 fps ausgegeben. Das verhindert ein ZerreiĂźen des Bildes (Tearing), das auftritt, wenn die Bildrate der Grafikkarte deutlich ĂĽber der Bildwiederholfrequenz des Displays liegt.
Die herkömmliche vertikale Synchronisierung hat einen entscheidenden Nachteil, wenn die Grafikkarte Double- statt Triple-Buffering nutzt. Liegt nämlich die Bildrate unterhalb der Bildwiederholfrequenz, etwa 60 Hz, dann lässt VSync nur Bildraten zu, deren Vielfache 60 ergeben, also 30, 20, 15 und so weiter. Schafft die GPU beispielsweise 58 fps, werden trotzdem nur 30 fps dargestellt – das kann etwa bei schnellen 3D-Ballerspielen zu wenig sein, um präzise zu zielen.
Nvidias adaptives VSync bügelt diesen Nachteil aus und schaltet sich dynamisch erst dann ein, wenn die Bildrate die Bildwiederholfrequenz des Displays übersteigt. Die ab dem GeForce-Treiber 301.42 verfügbare Funktion aktivieren Sie in der Nvidia-Systemsteuerung, indem Sie das Kontrollfeld „Vertikale Synchronisierung“ unter „3D-Einstellungen verwalten“ auf „Adaptiv“ setzen. (mfi)