Virenscanner für Handheld-Netzwerktestgeräte
Die NetTool Series II von Fluke Networks zur Fehlerdiagnose in Netzwerken sowie PoE-Messung und optionaler VoIP-Testfunktion lassen sich mit einer Software zur Malware-Erkennung während der Messarbeiten aufrüsten.
Seiner NetTool Series II (NTS2) getauften Reihe tragbarer Diagnosegeräte für Netzwerk spendiert Fluke Networks einen optional und ab sofort erhätlichen softwarebasierten Detektor für Viren und Malware namens NetSecure Option. Die Software unterstützt das Authentifizierungsprotokoll IEEE 802.1x, sodass sich mit dem Test-Handheld ein Netzwerk-Client emulieren lässt.
Die NetSecure-Option basiert nicht auf Anti-Viren-Software, wie sie für PCs angeboten wird, vielmehr wertet die Applikation den Datenverkehr portbasiert nach für Malware typischen Strukturen aus, teilte der Hersteller auf Anfrage von heise Netze mit. Dank dieser Methode komme die Option auch ohne Updates aus. Die Diagnosergebnisse würden ferner im Gerät gespeichert, um sie bequem an ein Trouble-Ticket-System weiterreichen zu können.
Damit sollen Techniker in die Lage versetzt werden, bei Störungen im Netz Malware als möglichen Verursacher in demselben Arbeitsgang zu erkennen, in dem sie zum Beispiel Netzwerkkabel oder den Stromfluss zu PoE-Geräten messen. Dem Hersteller zufolge ist Schadcode eine der häufigsten Ursachen für Ausfälle oder Leistungsabfall im Netz. Außerdem gibt es für die NTS2-Handhelds eine VoIP-Option, die eine Funktionsprüfung von VoIP-Telefonen ermöglicht und Aufschluss über QoS-Parameter gibt.
| NetTool Series II NetSecure Option | |
| Antiviren-Software für Netzwerkdiagnosegerät | |
| Hersteller | Fluke Networks |
| Systemanforderungen | NTS2-Handheld |
| Weitere Informationen | Produktbroschüre (2,6 MByte) |
| Preis | NetTool Series II Inline-Network-Testgerät: 1495 US-Dollar, NetSecure Option: 249 US-Dollar |
(ssu)