Rust 0.4 stabilisiert Sprachsyntax

Weniger Schlüsselworte und bessere Zeigerelemente sollen das Implementieren mit der Programmiersprache Rust übersichtlicher gestalten. Entwickler müssen sich jedoch an neue Strukturen gewöhnen.

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Von
  • Julia Schmidt

Die aktuelle Version der von Graydon Hoare erdachten und mit Mozilla ausgebauten Programmiersprache Rust möchte Entwicklern mit weniger Befehlen und neuen Funktionselementen die Arbeit erleichtern. Der Schwerpunkt von Rust liegt in Version 0.4 auf einer aufgeräumteren Syntax.

Aus diesem Grund wurden unter anderem die als zu verwirrend eingeschätzten Argument Modes entfernt. Ihre Funktion sollen nun geborgte Zeiger erfüllen, die zu dem Zweck besser integriert wurden. Auch ersetzten Rusts Entwickler einige der Schlüsselworte und strichen andere ganz. An die Stelle der Class-Syntax treten überdies structs, die leichter zu verwenden sein sollen. Um besser lesbaren Code zu generieren, sind Rust-Typen von nun an in Camel-Case (Binnenmajuskeln) zu schreiben.

In Zukunft soll auch die Fehlerbehandlung ausgebaut werden. Die Integration eines lokalen Speichermechanismus stellt einen ersten Schritt in diese Richtung da.

Eine vollständige Liste der Änderungen ist auf github einsehbar, wo auch der Code unter einer MIT-Lizenz zur Verfügung steht. (jul)