Studie sieht Windows und Linux bei Handys im Aufschwung
Symbian wird bis 2010 seinen bisherigen Vorsprung bei den mobilen Betriebssystemen einbĂĽĂźen, geht aus einer Studie des US-Unternehmens The Diffusion Group hervor.
Eine Studie des US-Unternehmens The Diffusion Group (TDG) sagt vorher, dass Symbian bis 2010 seinen bisherigen Vorsprung bei den mobilen Betriebssystemen einbüßen wird. In vier Jahren sieht der Bericht Windows und Linux mit 29 beziehungsweise 26 Prozent Marktanteil vorne, Symbian mit 22 Prozent nur noch auf dem dritten Platz. Allerdings soll sich der Linux-Vormarsch vor allem in Asien und den USA abspielen: Von den dort aufgezählten 18 Handys mit dem freien Betriebssystem ist in Deutschland zurzeit keines erhältlich. Einige Modelle befinden sich sogar noch im Prototypen-Status.
Nach Meinung von TDG ist für den Erfolg mobiler Betriebssysteme neben ihrem Anteil am chinesischen Markt die Verfügbarkeit von Anwendungen entscheidend. Da zumindest sieht es bei Linux im Moment nicht rosig aus: Entwickler beklagen sich über mangelnde Betätigungschancen bei Motorola-Modellen, die den größten Teil der Linux-Handys stellen. Der Hersteller benutzt zwar Trolltechs GUI-Umgebung Qtopia, implementiert seine eigenen Anwendungen jedoch in einer darauf basierenden API namens EZX, die er nicht freigibt. Entwickler bekommen deshalb ihre Qt-Anwendungen auf dem Gerät nicht zum Laufen. Motorola verweist sie auf die Java-Umgebung, andere APIs werfen nach seiner Meinung Probleme mit den Mobilfunkgesellschaften auf. (ck)