Toshiba entwickelt Festplatten-Prototyp mit Discrete Track Recording
Mit einer Kombination aus Perpendicular Recording und Discrete Track Recording will Toshiba künftig mindestens 120 GByte auf einer einzelnen 1,8-Zoll-Magnetscheibe speichern.
[sdd.toshiba.com Toshiba] hat den Protoyp einer Festplatte entwickelt, die 120 GByte auf einer einzelnen 1,8"-Magnetscheibe speichert – also 40 GByte pro Scheibe mehr als bei den jüngst angekündigten 1,8-Zoll-Festplatten mit 160 GByte Gesamtkapazität. Die hohe Datendichte erreicht der Hersteller durch eine Kombination des bei Festplatten inzwischen gängigen Aufzeichnungsverfahrens Perpendicular Magnetic Recording (PMR) und einer Discrete Track Recording (DTR) genannten Technik.
Beim DTR kommen strukturierte Magnetmedien zum Einsatz. Eine hohe Datendichte wird hier erreicht, indem man winzige Rillen zwischen die einzelnen Spuren auf dem Magnetmedium prägt. Dank der Rillen reduzieren sich die Interferenzen beim Lesen und Schreiben benachbarter Spuren, die sich dadurch noch wesentlich enger aneinanderrücken lassen als bisher üblich. Bis Festplatten mit Discrete Track Recording reif für die Massenproduktion sind, dauert es jedoch wohl noch bis 2009. (boi)