Kabel Deutschland bekommt neue Aufsichtsräte

Mit dem Vollzug der Mehrheitsübernahme durch den Investor Providence Equity erhöht dieser die Zahl seiner Aufsichtsräte von zwei auf fünf. Im Gegenzug verlassen die Vertreter der ehemaligen Miteigentümer das Kontrollgremium.

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  • dpa

Deutschlands größter Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland GmbH (KDG) gehört jetzt fast komplett dem britischen Finanzinvestor Providence Equity. Nach der Zustimmung des Bundeskartellamts sei die Mehrheitsübernahme vollzogen worden, teilte die Kabel Deutschland GmbH am heutigen Mittwoch in München mit. Providence kaufte die Anteile der bisherigen Miteigentümer Apax Partners und Goldman Sachs Capital Partners und hält jetzt 95 Prozent. Als Konsequenz ziehen weitere Vertreter von Providence in den KDG-Aufsichtsrat ein.

Providence baut mit der Mehrheitsübernahme sein Engagement in der Branche weiter aus. Die Investmentfirma hält auch Beteiligungen an Kabelnetzunternehmen in den Niederlanden, Spanien, Dänemark und Schweden. Bei KDG und den anderen Beteiligungen sollen die Netze vor allem für so genannte Triple-Play-Angebote ausgebaut werden, damit die Kunden über das Kabel fernsehen, im Internet surfen und telefonieren können.

In den Aufsichtsrat der KDG schickt Providence nun zu den zwei bisherigen Vertretern noch Torsten Winkler, Robert Sudo und Tony Ball. Im Gegenzug verlassen Alexander Dibelius (Goldman Sachs), Nico Hansen (Apax) und Stephen Trevor das Kontrollgremium. (dpa) / (ssu)