Ericsson steigert Gewinn

Im Jahresvergleich kann der schwedische Telekommunikationsausrüster sowohl bei der Infrastruktur für Mobilfunknetze als auch für Festnetze zulegen.

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Von
  • Jürgen Kuri

Der schwedische Telekommunikationsausrüster Ericsson hat sein Ergebnis im dritten Quartal 2006 deutlich gesteigert. Der operative Gewinn stieg im Jahresvergleich von 7,8 Milliarden auf 8,8 Milliarden schwedische Kronen (953 Millionen Euro). Der Nettogewinn erhöhte sich von 5,3 Milliarden auf 6,2 Milliarden Kronen (671 Millionen Euro). Der Umsatz kletterte von 36,2 Milliarden auf 40,8 Milliarden Kronen (4,4 Milliarden Euro).

Bei der Infrastruktur für Mobilfunknetze konnte Ericsson im dritten Quartal im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung um 5 Prozent erreichen, gegenüber dem Vorquartal gingen die Umsätze allerdings um 9 Prozent zurück. Bei Festnetzen steigerte Ericsson den Umsatz im Jahresvergleich um 121 Prozent, gegenüber dem zweiten Quartal 2006 blieb er dagegen unverändert. Mit Dienstleistungen erzielte Ericsson darüber hinaus eine Umsatzsteigerung gegenüber dem dritten Quartal des Vorjahrs um 31 Prozent, gegenüber dem Vorquartal war aber auch hier ein Rückgang zu verzeichnen, und zwar um 3 Prozent. Belastet wurde das Ergebnis von Ericsson erneut von der Integration der britischen Marconi. Insgesamt lagen die Aufwendungen für Restrukturierung in den drei Monaten bei 2,9 Milliarden Kronen (314 Millionen Euro). (jk)