Linux-Komplettpaket von IBM und Novell

Novell und IBM vertreiben ab sofort eine Komplettlösung aus Hardware, Suse Linux Enterprise Server, Datenbank, Application Server und Management- sowie Integrationstools für kleine und mittlere Unternehmen.

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Von
  • Oliver Diedrich

IBM und Novell bieten gemeinsam einen integrierten Hardware- und Software-Stack zum Aufbau eines Linux-Servers an. Das System, das fĂĽr den Betrieb in gemischten Linux-/Windows-Umgebungen konzipiert ist, richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen. Es besteht aus dem Suse Linux Enterprise Server 10 mit File- und Print-Services, der Datenbank DB2 Express-C und IBMs auf Geronimo basierendem Websphere Application Server (Community Edition). Hinzu kommen die Centeris Likewise Management Suite zur Verwaltung und Anzeige des System-Status unter Windows und ein "Windows Integration Agent", der die Anbindung des Systems an ein Microsoft Active Directory ĂĽbernimmt. Die Software erhalten Kunden auf Wunsch zusammen mit einem x86-Server von IBM (xServer oder Blade) und Support als Komplettpaket von Novell- und IBM-Partnern.

Integrierte Lösungen aus mehrerer Open-Source-Software werden von immer mehr Firmen angeboten. Vergleichbare Produkte findet man beispielsweise bei Novell-Konkurrent Red Hat, aber auch bei Unternehmen wie SpikeSource und OpenLogic. Der Vorteil für den Kunden besteht darin, aufeinander abgestimmte Software zu erhalten, um deren Zusammenspiel er sich keine Gedanken machen muss. Novells und IBMs "Integrated Stack for Suse Linux Enterprise" unterscheidet sich von den genannten Angeboten insofern, als er Open-Source- und proprietäre Software wie die Centeris-Suite und DB2 mischt. Einen Überblick über die Player in diesem Markt gibt der Artikel Zertifizierung als Geschäftsmodell auf heise open. (odi)