W3C richtet "Brutkasten" ein
Unter dem Namen "Incubator Activity" hat das World Wide Web Consortium einen Arbeitsbereich eingerichtet, innerhalb dessen Mitglieder sich um konkrete Fragen der Webentwicklung kümmern können, ohne dass eine W3C-Arbeitsgruppe existieren muss.
Unter dem Namen "Incubator Activity" hat das World Wide Web Consortium einen Arbeitsbereich eingerichtet, innerhalb dessen Mitglieder sich um konkrete Fragen der Webentwicklung kümmern können, ohne dass gleich eine W3C-Arbeitsgruppe existieren muss. Parallel zum üblichen Standardisierungsvorgehen (vom Entwurf zur "Empfehlung") sollen die Incubator Groups (kurz XGs genannt) binnen eines Jahres einen Bericht vorlegen.
Eine erste Gruppe, zu deren Sponsoren T-Online gehört, hat sich bereits gegründet. Die Content Label Incubator Group will untersuchen, wie es sinnvoll zu erreichen ist, dass Web-Dokumente kategorisierbar sind. Vor Jahren hatte das Konsortium mit der Platform for Internet Content Selection (PICS) einen Versuch in diese Richtung gewagt, dem der große Erfolg allerdings versagt blieb.
Da die Content-Label-Gruppe auf vorhandene Standards wie das Resource Description Framework (RDF) zurückgreifen kann, plant sie, ihren Bericht schon in drei Monaten fertiggestellt zu haben. (hb)