iSCSI-SAN für mittelgroße Unternehmen
Dells PowerVault MD3000i kostet in der Grundkonfiguration 9500 Euro. Es verwaltet bis zu 15 SAS-Festplatten mit maximal je 300 GByte als RAID 0, 1, 5 oder 10. Das Festplattensystem unterstützt maximal 16 redundante Server.
Das heute vorgestellte SAN namens PowerVault MD3000i hat Dell für den Einsatz in kleineren und mittelgroßen Unternehmen konzipiert. Dank iSCSI-Technologie lässt sich das PowerVault MD3000i in vorhandene Ethernet-Netzwerke integrieren.
Das SAN ermöglicht RAID 0, 1, 5 oder 10 und verwaltet entweder bis zu 10 SAS-Festplatten mit maximal je 400 GByte Speicherkapazität oder bis zu 15 Harddisks von jeweils bis zu 300 GByte, die sich im laufenden Betrieb einbauen lassen (hot plug). In der Grundkonfiguration unterstützt das MD3000i einen oder zwei direkt angeschlossene Hosts oder bis zu 16 redundante Server, wenn es am Ethernet-Switch angeschlossen ist. Ein MD1000 getauftes Erweiterungsmodul, das für das vierte Quartal angekündigt ist, verwaltet weitere 15 Festplatten; ein MD3000i lässt sich mit maximal zwei MD1000-Modulen ergänzen – bei Vollbestückung mit 45 Platten zu je 300 GByte beträgt die Speicherkapazität des Systems 13,5 TByte.
Netzteile und Lüfter des PowerVault MD3000i sind redundant ausgelegt. Dank Batteriepufferung bleiben die Daten im 512 MByte fassenden Cache bis zu 72 Stunden erhalten, verspricht der Hersteller. Die mit dem SAN angesprochene Zielgruppe der kleinen und mittelgroßen Unternehmen, erläutert Dell, habe bei Speichersystemen bislang nur die Wahl zwischen "rudimentären Lösungen" mit geringer Kapazität und einer einfachen Software oder abgespeckten Storage-Servern gehabt, die ursprünglich auf den Bedarf von Großunternehmen zugeschnitten und entsprechend teuer seien.
| MD3000i | |
| Subsystem für Festplattenspeicher | |
| Hersteller | Dell |
| Systemanforderungen | Netzwerk |
| Schnittstellen | 2×Gigabit-Ethernet, 1×Ethernet, 1×SAS, 1×PS/2 |
| Weitere Informationen | Datenblatt |
| Preis inkl. MWSt. | ab 9500 Euro |
(ssu)