Wirksamer Schutz vor Identitätsklau
Hat man seine Kommunikationsportale im Internet ungeschickt verkettet, droht immenser Schaden bei Verlust nur weniger Zugangsdaten. c't gibt Tipps, wie man sich vor Identitätsklau schützt, die Kontrolle zurückgewinnt und Rufschädigendes löschen kann.
Innerhalb nur einer Stunde wurde dem Journalisten Mat Honan sein gesamtes digitales Leben geklaut. Hacker hatten sein Google-Konto gekapert und gelöscht, über seinen Twitter-Account rassistische und homophobe Statements verbreitet und über Apples Remote-Wipe-Funktion sogar sein iPhone, iPad und MacBook ferngelöscht.
Franz Patzig erhielt über seinen Facebook-Account die Nachricht einer Bekannten, die angeblich in London ausgeraubt worden sei und nun festsitze. Die Geschichte erschien ihm plausibel, da sie in London studiert hatte und gelegentlich dorthin fliegt. Für den Rückflug versprach er Hilfe und überwies ihr 150 Euro per Western Union. Erst später kam die böse Überraschung: Die Bekannte warnte alle ihre Kontakte, dass ihr Facebook-Account gehackt wurde und Betrüger darüber um Geld bäten.
Fake-Einträge in sozialen Netzen können auch andere böse Folgen haben. Verunglimpfungen können strafrechtliche Ermittlungen nach sich ziehen, Beschimpfungen des Arbeitgebers unter dem Namen eines Mitarbeiters dessen Job kosten. Solche falschen Inhalte aus dem Netz zu entfernen, erscheint fast aussichtslos.
Da ist es besser, dem Identitätsdiebstahl vorzubeugen. In einem Schwerpunkt gibt c‘t 24/12 praktische Tipps, wie man sich schützen kann. Dazu gehören auch Maßnahmen, um die Kontrolle über einen missbrauchten Account zurückzugewinnen und rufschädigende Inhalte löschen zu lassen. Das Heft erscheint am Montag, den 5. November 2012 im Handel:
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